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systemisch, körperintegriert, Kommunikationspsychologie - Heilpraktikerin Psychotherapie Göttingen

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Hypno - Systemische - Therapie

Menschen mit Problemerleben lenken ihre Aufmerksamkeit oft ausschließlich auf das Problem (→„Problemfocussing“/„Problemtrance“).
Fragen und Verhalten kreisen entsprechend um dieses „Problem-Erleben“. Dies ist in der Regel mit starkem Verlusterleben der eigenen Gestaltungs- und Handlungskompetenz verbunden. Dieses (unwillkürlich erzeugte) Erleben mit seinen Auswirkungen verändert sich, sobald es gelingt, die Brücke von Problem- zur Lösungstrance zu bauen. Alle Sinnesmodalitäten werden dabei genutzt und angesprochen. Distanzierungstechniken, Visualisierungen (innere und äußere), Metaphern, Symbole sowie Fokussierungsübungen sind hilfreiche Wahlangebote zur Prozessgestaltung.
Durch das Erleben von Unterschieden im Problem- und Lösungszustand sowie deren aktive Veränderung/Gestaltung wird Selbstmanagement aktiv gefördert. Kontrolle, Handlungskompetenz, Stabilität und Sicherheit sind Ergebnisse des Prozesses.
Den Rhytmus der Regulation im Nervensystem unterstützen

In der Polyvagaltheorie werden psychische Prozesse eng verbunden mit den Zuständen des autonomen Nervensystems (ANS) betrachtet. Dabei wird von einer Hierarchie des ANS ausgegangen: In Situationen von Sicherheit sind soziale Verbundenheit und flexible Selbstregulation möglich; bei wahrgenommener Gefahr treten Kampf- oder Fluchtreaktionen in den Vordergrund; bei überwältigender Bedrohung können Rückzug, Erstarrung oder Abschaltung entstehen.

Für die Psychotherapie bedeutet dies, dass Symptome nicht nur als psychische Probleme, sondern auch als Ausdruck von Nervensystemzuständen verstanden werden.
Die therapeutische Beziehung spielt dabei eine wichtige Rolle, da Sicherheit, Vertrauen und die emotionale Präsenz der Therapeutin bzw. des Therapeuten zur Co-Regulation beitragen können. Dadurch wird die Fähigkeit zur Selbstregulation unterstützt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der körperbezogenen Anwendung. Durch die Wahrnehmung körperlicher Signale sowie Übungen zu Atmung, Bewegung, Achtsamkeit oder Körperwahrnehmung können Zustände des Nervensystems erkannt und reguliert werden. Ziel ist eine größere Flexibilität im Umgang mit Stress und Belastungen.

Körpertherapie & Entspannungsverfahren

Körpertherapie, Stimm- und Entspannungsverfahren schulen Ihre Selbstwahrnehmung. Die Alexander-Technik ist dabei eine der von mir angebotenen Methoden.
Achtsam, wertschätzend und Ihrem Tempo folgend, wenden Sie sich Ihrem Körper, Ihrem Atem, Ihrer Stimme, Ihren Sinnen, Ihren Gefühlen und Bedürfnissen zu. Das bewusste Fokussieren auf das Erleben im Hier und Jetzt macht Bedeutungsgebung, deren Auswirkung und Ihre Veränderungswünsche sichtbar. Körper-, Fühl-, Denk- und Verhaltensmuster sind in diesen aktiven Prozess integriert. Sie entscheiden, was Sie bewahren, verabschieden oder erneuern möchten. Selbstakzeptanz, -fürsorge und -ausdruck öffnen neue und alte Bewusstseins- und Erfahrungsräume. Musik, Bewegung, Stille, Entspannung, Imagination, achtsame Berührung u.v.a. unterstützen diesen Prozess.
Bilaterale Stimulation (EMDR)  & Wing Wave

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Neuintegration durch Augenbewegungen).
Durch ein spezielles Verfahren werden stressverarbeitende Prozesse im Gehirn aktiviert. Dies geschieht mittels schneller Rechts-links-Stimulation der Augen, wie sie in der natürlichen Schlafphase (REM) vorkommt. Dieser Verarbeitungsmechanismus ermöglicht Ihnen, blockierende und stressauslösende Wirkungen von früheren Erfahrungen im heutigen Erleben wirksam zu verändern. Unwillkürliche Muster (Körper, Gefühle, Bilder und Glaubenssätze) sind in diesen Prozess integriert und werden ganzheitlich behandelt. Studien belegen die Wirksamkeit in Coaching und Therapie.
Inneres Team & die Arbeit mit inneren Anteilen

Erlebnisse und Erfahrungen werden im Episodengedächtnis des Gehirns abgespeichert. Diese Episoden werden, mit damit verknüpften Gefühlen, Wahrnehmungen (Alters-, Kraft-, Größenerleben) und Sinnesmodalitäten (Geruch, Geschmack, Gespür, etc.) als "Erlebnis-Netzwerk" abgespeichert. Wiederholen sich Situationen, wird unwillkürlich dieses Erlebnisnetzwerk, mit allen beteiligten „Selbstanteilen“ ("Helfer, Kritiker, Loyaler, Kämpfer", ...) aktiviert. Diese Anteile agieren auf unserer "inneren Bühne". Basis dafür sind gelernte, sicherheitsgebende Rollen/Muster. Das Erkennen der Grenzen und Fähigkeiten ist entscheidend für die bewusste Auswahl bzw. den Umgang mit diesen inneren Akteuren/Teams. "Verbannte Kellerkinder" oder brachliegende Ressourcen können Sie, mit Entschlusskraft, zu tatkräftigen Lebensakteuren erwecken. Das ist nicht immer leicht - manchmal sehr herausfordernd - aber machbar!
Kommunikationspsychologie

Was im Außen soll gelingen, muss zuerst in Dir beginnen….
Nur 35 % unserer Informationen in kommunikativen Prozessen werden mittels Sprache ausgedrückt. Dies lässt viel offen und ebenso hoffen! Körper, Stimmlage, Mimik und Gestik tragen, neben anderen Ebenen, wesentlich zur Kommunikation bei. Was möchten Sie ausdrücken, was sind Ihre Bedürfnisse oder Erwartungen? Welche Informationen möchten Sie weitergeben und wie gestalten Sie diese Kommunikation in Beziehung zu...? Diesbezüglich stimmige Antworten benötigen gute innere Klärungsprozesse. Eine Kontextbezogene Sicht ist hilfreich, um Möglichkeiten und Restriktionen zu erkennen.
Gesprächsführung und authentischer Ausdruck von Körper und Stimme sind wertvolle Kraftquellen. So können Sie "stimmig auftreten" und aus "Sickergruben Staudämme entwickeln".
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